| City, Country | Paris, France | |
| Year | since 2020 | |
| Client | RIVP - Régie Immobilière de la Ville de Paris | |
| Architect | Kuehn Malvezzi, Nicolas Dorval-Bory Architectes, Plan Común | |
| Services | Structural Engineering Façade Engineering |
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| Facts | NFA: 13,044 m² | Certificate: HQE | Competition: 2019, 1st prize | |
Das Projekt „Lot Petit“ sieht den Bau eines Wohnkomplexes mit 186 Wohneinheiten auf dem Gelände des ehemaligen Krankenhauses Saint-Vincent-de-Paul in Paris vor. Fünf Gebäude, die durch einen gemeinsamen Sockel miteinander verbunden sind, bilden den Komplex. Ziel des Vorhabens ist es, sowohl bei der Anordnung und Form der Gebäude als auch bei deren baulicher Umsetzung eine Lösung zu finden, mit der sich die hohe Dichte des Programms, insbesondere die vielen Gemeinschaftsräume, gut bewältigen lässt. Grundlage des Projekts ist ein ökologisches Konzept nach dem „Triple-Zero“-Ansatz, das den gesamten Lebenszyklus des Gebäudes berücksichtigt.
Die Konstruktionsprinzipien des Pariser Wohnungsbaus werden hier neu interpretiert: 30 cm dicke, selbsttragende Fassaden aus behauenem Naturstein ziehen sich über neun Stockwerke und werden mit einer Stahlbeton-Stützen-Riegel-Konstruktion sowie Deckenplatten aus Brettsperrholz (CLT) kombiniert. Im Sockelbereich sind die Technikräume um große, monumentale Stützen angeordnet. Diese Stützen tragen eine dicke Übertragungsdecke, die die Lasten der darüberliegenden Geschosse aufnimmt und umleitet.
Dach und Fassaden der gemeinsamen Erschließungszonen bestehen aus Glasbausteinplatten mit Aluminiumrahmen, die in eine Stahlkonstruktion eingelassen sind und zum Abschluss eine gewölbte Dachform bilden.