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ILLUMInations

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City, Country Venice, Italy
Year 2011
Client The Federal Chancellery Austria, La Biennale
Architect Markus Schinwald
Services Structural Engineering
Commissioner: Atelier Eva Schlegel, Vienna, Austria

Das Eingangstor wird durch eine Mauer verdeckt, in der nur ein dünner Schlitz seitlich verrückt freigelassen ist, was den Sinn hat, optisch die strenge Symmetrie des ursprünglichen Gebäudes zu brechen. Das Innere wird durch eingehängte Wände in ein schwebendes Labyrinth verwandelt.

Die Herausforderung bei der Umsetzung dieses Projekts war der Pavillon selbst. Nicht zuletzt steht der 1934 nach den Plänen von Josef Hoffmann errichtete Pavillon unter Denkmalschutz und darf daher nicht sonderlich verändert oder demontiert werden. Dazu kommt, dass der Bau damals nur ca. 6 Wochen dauerte, was in Ungenauigkeiten resultierte. Diese machen sich nun bei der Realisierung eines solch präzisen Entwurfs bemerkbar.

Um dieses schwebende Labyrinth zu ermöglichen, wird eine zweite Struktur eingezogen, von dem die Wände abgehängt werden. Diese Struktur bleibt zurückhaltend im Hintergrund, um die Symmetrie und Klarheit des Gebäudes mit dem neuen Entwurf hervorzuheben.

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